Genauer nachgefragt.
Clemens im Interview.

Wer bist du und was genau machst du?

Hallo, ich bin Clemens, komme aus dem Vogtland und habe meine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik beim Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland absolviert. Mittlerweile arbeite ich hier als Wassermeister. Ich sorge gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen dafür, dass unser Trinkwasser zuverlässig und sicher bei den Menschen in der Region ankommt.

Mein Weg in die Wasserwirtschaft? Ich wollte unbedingt einen Beruf, der zukunftssicher, praxisnah, sinnvoll und regional ist. Das hat perfekt gepasst.

Anlagenmechaniker (m/w/d)

Clemens installiert ein Rohrleitungsstück

Verbindungen schaffen

Auf der Baustelle installiert Clemens gemeinsam mit dem Team ein neues Rohrleitungsstück. Präzision ist gefragt – jede Verbindung muss exakt sitzen.

Zwei Personen arbeiten an einer freigelegten Leitung

Blick aufs Ganze

Die freigelegten Leitungen geben Aufschluss über den Zustand des Rohrnetzes. Vor Ort wird entschieden, was repariert, ausgetauscht oder neu geplant werden muss.

Clemens mit einem Kollegen im Wasserwerk

Feineinstellungen im Team

Im Wasserwerk überprüft Clemens mit seinen Kollegen technische Anlagen. Bei der Inspektion geht es um Details – und darum, die Wasserversorgung zuverlässig am Laufen zu halten.

Clemens und ein Kollege stehen an einem Schachteingang

Sicher in die Tiefe

Bevor Clemens in den Schacht einsteigt, sichert ihn sein Team. Sicherheit geht vor – gerade wenn unter der Erde gearbeitet wird.

Clemens prüft eine Anlage in einem Schacht

Kurz mal abgetaucht – fürs Trinkwasser

Im Schacht prüft Clemens die Anlage auf Funktion und Zustand. Auch unter schwierigen Bedingungen zählt technisches Verständnis und handwerkliches Können.


Wie sieht dein Joballtag aus?

Mein Arbeitsalltag ist ziemlich abwechslungsreich, ob technisch, organisatorisch oder im direkten Austausch mit Kunden, Behörden und Baufirmen. Ich bin viel draußen unterwegs, wenn es um neue Hausanschlüsse, Genehmigungen, Bauabnahmen oder Netzbegehungen geht. Inzwischen begleite ich auch Projekte und kümmere mich zum Beispiel um digitale Wasserzähler.

Meine Kollegen haben bei Einsätzen im Rohrnetz oder bei Havarien oft alle Hände voll zu tun. Da ist es auch wichtig, dass organisatorisch und in der Kundenkommunikation alles reibungslos läuft, genau das macht das Zusammenspiel im Team aus.

Klar ist: Der Job bleibt abwechslungsreich. Mal stehe ich auf der Baustelle, mal sitze ich mit Tablet und Plänen im Büro. Genau diese Kombination gefällt mir.

Clemens in Arbeitskleidung

Wasser weg, System down – ­und ich weiß, wo ich ansetzen muss. Das ist voll​ mein Ding.

Dein Flow – was motiviert dich als Azubi so richtig?

Auf der Baustelle muss manchmal spontan umgeplant oder im Team schnell eine Lösung gefunden werden. Genau das hat mich schon als Azubi motiviert. Ich mag es, wenn ich mitdenken, mitentscheiden und mit anpacken kann. Das gibt mir das Gefühl, ich mache hier etwas Sinnvolles.

Sehr motivierend ist auch der Austausch mit den unterschiedlichsten Personengruppen, von Kunden über Techniker bis zu Ämtern.

Was macht die Wasser­wirtschaft besonders für dich?

Für mich ist klar, Wasser ist Leben.

Und die Infrastruktur dafür muss einfach funktionieren, rund um die Uhr. Genau da kommen wir ins Spiel. In meinem Beruf geht es um Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Zukunftstechnologien, etwa durch digitale Messsysteme oder neue Verfahren zur Lecksuche. Und das Beste, ich arbeite nicht irgendwo, ich arbeite für meine Heimatregion. Das hat für mich persönlich einen hohen Wert.

Ausbildung & Betrieb – ­wie fühlt sich das an?

Meine Ausbildung hier in der Region zu machen, war genau die richtige Entscheidung. Das Team ist kollegial, man lernt viel voneinander und auch als Auszubildender konnte ich schon früh Verantwortung übernehmen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Moment, als ich zum ersten Mal eigenständig draußen im Einsatz war, da habe ich gemerkt, dass mir wirklich Vertrauen geschenkt wird.

Nach der Ausbildung habe ich eine Weiterbildung zum Meister gemacht und bin jetzt in einem Job mit viel Verantwortung, aber auch viel Gestaltungsfreiraum.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich bin angekommen, beruflich wie privat. Ich arbeite gern beim Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland, bin hier verwurzelt und kann mit meiner Arbeit direkt etwas für die Region tun.

Trotzdem bleibe ich offen für Weiterentwicklung, sei es in Richtung Technik, Digitalisierung oder Führung. In der Wasserwirtschaft tut sich viel und ich möchte dranbleiben.

Ich kann diesen Beruf allen empfehlen, die technisch interessiert sind, gern im Team arbeiten und Verantwortung übernehmen möchten. Es ist ein Job mit Sinn, Sicherheit und jeder Menge Abwechslung.

Ohne dich, ­läuft hier nichts.

Entdecke deinen Flow und finde zukunftssichere Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten in der Karrierewelt deiner regionalen Wasserunternehmen.

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