Genauer nachgefragt.
Joanne im Interview.

Wer bist du und was genau machst du?

Hey, mein Name ist Joanne und ich mache meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster-Greiz. Inzwischen bin ich schon im dritten Ausbildungsjahr. Ich bin ein kleiner Organisationsfreak, das war ich schon in der Schule. Und das kann ich hier voll einbringen: Mit Zahlen arbeiten und für Struktur und Lösungen am PC zu sorgen. Außerdem finde ich es schön, mit meiner Arbeit im Hintergrund etwas Sinnvolles zu tun, für die Menschen hier vor Ort, und für eine sichere Wasserversorgung.

Kaufmann/-frau für Büromanagement (m/w/d)

Joanne im Gespräch mit Kollegen am Besprechungstisch

Teamwork zählt

Ob Meeting oder Projektgespräch – hier wird besprochen, was ansteht. Joanne bringt sich mit ihren Ideen voll ein.

Joanne im Gespräch mit dem Fahrer eines Gabelstaplers

Austausch statt Funkstille

Was wird gebraucht, was muss bestellt werden? Joanne klärt’s direkt mit dem Lagerteam.

Bestandsliste auf einem Klemmbrett

Alles gut verbucht

Wenn Material bewegt wird, muss das auch ins System. Joanne sorgt dafür, dass es später keine Fragezeichen gibt.

Joanne bei der Inventur im Lagerhaus

Bestandscheck im Lager

Zählen, vergleichen, eintragen: Bei der Inventur muss alles passen. Joanne behält den Überblick.


Wie sieht dein Joballtag aus?

Im Moment bin ich in der Buchhaltung, da wird’s nie langweilig. Ich kümmere mich um Abrechnungen, Rechnungsprüfungen, Materialmanagement, Vertragswesen und sogar um Gebührenkalkulationen oder Wirtschaftspläne. Auch die Lagerinventur gehört dazu. Da bin ich dann mit den Technikern unterwegs, zähle Bestände und dokumentiere alles für den Jahresabschluss. Was mir besonders Spaß macht: Wenn ich mich in neue Themen reindenken kann. Ich mag’s, wenn Dinge strukturiert sind, ich Prozesse verstehe und merke: Ich behalte den Überblick. Drinnen oder draußen? Ganz klar: meistens drinnen, aber nie allein. Wir arbeiten im Team und jeder hat seinen Bereich, in dem er oder sie sich richtig gut auskennt. Zusammen läuft’s einfach.

Dein Flow – was motiviert dich als Azubi so richtig?

So richtig motiviert bin ich, wenn ich eine neue, anspruchsvolle Aufgabe bekomme und die Lösung dann selbst finde. Zum Beispiel bei einer komplexeren Gebührenkalkulation, bei der ich mitarbeiten durfte. Wenn man da merkt, dass die Zahlen am Ende aufgehen, und alles passt, das ist einfach ein gutes Gefühl. Ich bin jemand, der gern Dinge abschließt, ordentlich, durchdacht und mit Plan. Und wenn dann jemand sagt: „Gut, dass du da bist“ – das motiviert mich total.

Was macht die Wasserwirtschaft besonders für dich?

Was viele vergessen: Hinter der Wasserversorgung steckt unglaublich viel Organisation. Und gerade in Krisenzeiten sieht man, wie wichtig es ist, dass alles reibungslos läuft. Ich trage im Büro meinen Teil dazu bei, dass z. B. die Kosten im Blick bleiben, Rechnungen korrekt verbucht werden oder Materialien rechtzeitig da sind. Es ist ein Job, der gebraucht wird – immer. Und das spürt man auch im Alltag. Ich sehe, was im Unternehmen passiert und wie ernst wir unsere Verantwortung nehmen. Und ganz persönlich: Ich arbeite dort, wo ich wohne. Für die Menschen, die ich kenne. Das fühlt sich nach Heimat an.

Joanne mit Tablet in der Hand

Wenn ich Struktur in Projekte bringe, die hier bei uns Wasser ­sichern, und dann​ sagt jemand: Gut, dass du da bist.

Ausbildung & Betrieb – ­wie fühlt sich das an?

Super familiär! Ich wurde von Anfang an total herzlich aufgenommen. Man kann jederzeit Fragen stellen, alle helfen einem weiter, auch über die Azubigruppe hinaus. Unsere Ausbilder erklären die Inhalte nicht nur fachlich gut, sondern auch Schritt für Schritt so, dass man die Themen wirklich versteht und mit der Zeit immer tiefer reinkommt.

Mein persönliches Highlight ist es immer, wenn ich Verantwortung für einen Bereich übernehmen darf, zum Beispiel für Miete-/Leasingbuchungen, und das selbstständig meistern kann.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich bleibe auf jeden Fall im Betrieb, das steht für mich fest. Ich fühle mich hier wohl, kenne die Abläufe und weiß: Ich kann mich weiterentwickeln. Langfristig kann ich mir auch eine Weiterbildung gut vorstellen, vielleicht berufsbegleitend. Mal sehen, ob später noch ein Studium dazukommt. Was ich anderen sagen würde: Wenn du organisiert bist, dich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst und gern im Team arbeitest, dann ist der Beruf wie gemacht für dich. Langweilig wird’s garantiert nicht!

Ohne dich, ­läuft hier nichts.

Entdecke deinen Flow und finde zukunftssichere Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten in der Karrierewelt deiner regionalen Wasserunternehmen.

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